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	<title>Kommentare zu: Meinungsbildung im Web</title>
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		<title>Von: Wer bestimmt, was Wahrheit ist? &#171; SocialBlogger.de</title>
		<link>http://domfry.wordpress.com/ma/#comment-182</link>
		<dc:creator>Wer bestimmt, was Wahrheit ist? &#171; SocialBlogger.de</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 10:38:32 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Zum Thema &#8220;Gatekeeper&#8221; und Google bzw. Web 2.0 im Allgemeinen gibt es hier eine interessante Magisterarbeit aus soziologischer Perspektive von Dominik Frey. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Zum Thema &#8220;Gatekeeper&#8221; und Google bzw. Web 2.0 im Allgemeinen gibt es hier eine interessante Magisterarbeit aus soziologischer Perspektive von Dominik Frey. [...]</p>
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		<title>Von: najib</title>
		<link>http://domfry.wordpress.com/ma/#comment-84</link>
		<dc:creator>najib</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 19:06:55 +0000</pubDate>
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		<description>tolle arbeit find ich gut !!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>tolle arbeit find ich gut !!!</p>
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		<title>Von: domfry</title>
		<link>http://domfry.wordpress.com/ma/#comment-8</link>
		<dc:creator>domfry</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Feb 2007 13:32:38 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist ein guter Punkt: in wie weit sich Luhmanns und Habermas Öffentlichkeits-Theorien auf das Web anwenden lassen? Habermas hat sich nur am &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,423204,00.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Rande&lt;/a&gt; und Luhmann hat sich meines Wissens nie zum Internet geäußert.  Als grundlegendes Werkzeug um die Web-Öffentlichkeit in einem soziologischen Verständnis fassen zu können, sind sie denke ich trotzdem sehr gewinnbringend. Spannend dürften die Phänomene sein, wie Du anmerkst, die nicht mehr in diese klassischen Kategorien passen und nach Erweiterung bzw. Überdenkung der klassischen Öffentlichkeitskonzepte rufen, bspw. &lt;a href=&quot;http://wwwcs.uni-paderborn.de/~bbecker/Becker98.6.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Becker&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.bpb.de/veranstaltungen/KRXAAV,0,0,Google_Blogs_Newsbots.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Neuberger&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/archives/602&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Schmidt&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ein guter Punkt: in wie weit sich Luhmanns und Habermas Öffentlichkeits-Theorien auf das Web anwenden lassen? Habermas hat sich nur am <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,423204,00.html" rel="nofollow">Rande</a> und Luhmann hat sich meines Wissens nie zum Internet geäußert.  Als grundlegendes Werkzeug um die Web-Öffentlichkeit in einem soziologischen Verständnis fassen zu können, sind sie denke ich trotzdem sehr gewinnbringend. Spannend dürften die Phänomene sein, wie Du anmerkst, die nicht mehr in diese klassischen Kategorien passen und nach Erweiterung bzw. Überdenkung der klassischen Öffentlichkeitskonzepte rufen, bspw. <a href="http://wwwcs.uni-paderborn.de/~bbecker/Becker98.6.pdf" rel="nofollow">Becker</a>, <a href="http://www.bpb.de/veranstaltungen/KRXAAV,0,0,Google_Blogs_Newsbots.html" rel="nofollow">Neuberger</a> oder <a href="http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/archives/602" rel="nofollow">Schmidt</a>.</p>
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		<title>Von: Christian Katzenbach</title>
		<link>http://domfry.wordpress.com/ma/#comment-7</link>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Feb 2007 20:43:11 +0000</pubDate>
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		<description>
Zur (1) These: hier geht es mir nicht um die gesamtgesellschaftliche Kommunikation resp. Öffentlichkeit. Stattdessen versuche ich abzuschätzen in wie weit Web 2.0 Transparenz und Orientierung schaffen kann oder ob die Vielzahl der Meinungen und Deutungsangebote letztlich den Nutzer überfordern.

Gut. Was ich sagen will, ist, dass m.E. Weblog-Öffentlichkeit oft gerade deshalb gut &quot;funktionieren&quot;, weil sie so klein sind. Aus einer klassischen öffentlichkeitstheoretischen Perspektive (und auch: Deine &quot;Throughput&quot;-Perspektive von Orientierung und Transparenz für die Nutzer) würde man diesen kleinen, verstreuten Öffentlichkeiten Dysfunktionalität, Irrelevanz (Privates, Triviales) und mangelnde Qualität vorwerfen. Aber für die Autorin und ihre fünf Leser kann ja gerade deshalb die Anschlusskommunikation so gut funktionieren, weil sie so &quot;irrelevant&quot; schreibt. Und: spannend ist dann natürlich die Rolle von Technik als Vermittler (technorati, del.icio.us, google), die diese privaten Kommunikationen dann in eine Öffentlichkeit werfen können, wenn es einen Anschlusspunkt gibt.

Klar, dass damit &quot;große Medien&quot; nicht überflüssig werden - einen Teil ihrer Aufgaben übernehmen aber, wie Du schreibst, Technik und Nutzer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur (1) These: hier geht es mir nicht um die gesamtgesellschaftliche Kommunikation resp. Öffentlichkeit. Stattdessen versuche ich abzuschätzen in wie weit Web 2.0 Transparenz und Orientierung schaffen kann oder ob die Vielzahl der Meinungen und Deutungsangebote letztlich den Nutzer überfordern.</p>
<p>Gut. Was ich sagen will, ist, dass m.E. Weblog-Öffentlichkeit oft gerade deshalb gut &#8222;funktionieren&#8220;, weil sie so klein sind. Aus einer klassischen öffentlichkeitstheoretischen Perspektive (und auch: Deine &#8222;Throughput&#8220;-Perspektive von Orientierung und Transparenz für die Nutzer) würde man diesen kleinen, verstreuten Öffentlichkeiten Dysfunktionalität, Irrelevanz (Privates, Triviales) und mangelnde Qualität vorwerfen. Aber für die Autorin und ihre fünf Leser kann ja gerade deshalb die Anschlusskommunikation so gut funktionieren, weil sie so &#8222;irrelevant&#8220; schreibt. Und: spannend ist dann natürlich die Rolle von Technik als Vermittler (technorati, del.icio.us, google), die diese privaten Kommunikationen dann in eine Öffentlichkeit werfen können, wenn es einen Anschlusspunkt gibt.</p>
<p>Klar, dass damit &#8222;große Medien&#8220; nicht überflüssig werden &#8211; einen Teil ihrer Aufgaben übernehmen aber, wie Du schreibst, Technik und Nutzer.</p>
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	<item>
		<title>Von: domfry</title>
		<link>http://domfry.wordpress.com/ma/#comment-6</link>
		<dc:creator>domfry</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Feb 2007 15:49:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://domfry.wordpress.com/ma/#comment-6</guid>
		<description>Erstmal vielen Dank für die Kritik! 

Die Thesen habe ich bewusst zunächst kantig, provozierend formuliert und werde sie in der Abschlussdiskussion relativieren.  
Zur (1) These: hier geht es mir nicht um die gesamtgesellschaftliche Kommunikation resp. Öffentlichkeit. Stattdessen versuche ich abzuschätzen in wie weit Web 2.0 Transparenz und Orientierung schaffen kann oder ob die Vielzahl der Meinungen und Deutungsangebote letztlich den Nutzer überfordern - was wieder Chancen für die etablierten Massenmedien und Marken eröffnet.

Mit den Fallstudien will ich die Funktionsweise der Mediatoren (Technik und Nutzer) aufzeigen: Kurze Erklärung der Site-Mechanismen und Veranschaulichen an Hand eines Themas, dass ich auf allen Seiten durchspiele.

Ja, .. wir ligen nicht weit auseinander: Du mit Blick auf die Blogs und ich aus der soziologischen Vogelperspektive  ;)  

Beste Grüße und natürlich auch viel Erfolg!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmal vielen Dank für die Kritik! </p>
<p>Die Thesen habe ich bewusst zunächst kantig, provozierend formuliert und werde sie in der Abschlussdiskussion relativieren.<br />
Zur (1) These: hier geht es mir nicht um die gesamtgesellschaftliche Kommunikation resp. Öffentlichkeit. Stattdessen versuche ich abzuschätzen in wie weit Web 2.0 Transparenz und Orientierung schaffen kann oder ob die Vielzahl der Meinungen und Deutungsangebote letztlich den Nutzer überfordern &#8211; was wieder Chancen für die etablierten Massenmedien und Marken eröffnet.</p>
<p>Mit den Fallstudien will ich die Funktionsweise der Mediatoren (Technik und Nutzer) aufzeigen: Kurze Erklärung der Site-Mechanismen und Veranschaulichen an Hand eines Themas, dass ich auf allen Seiten durchspiele.</p>
<p>Ja, .. wir ligen nicht weit auseinander: Du mit Blick auf die Blogs und ich aus der soziologischen Vogelperspektive  ;)  </p>
<p>Beste Grüße und natürlich auch viel Erfolg!</p>
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		<title>Von: Christian Katzenbach</title>
		<link>http://domfry.wordpress.com/ma/#comment-5</link>
		<dc:creator>Christian Katzenbach</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Feb 2007 11:58:27 +0000</pubDate>
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		<description>Das gefällt mir sehr gut. Und passt ja auch wirklich gut zu &lt;a href=&quot;http://katzenbach.info/blog/2006/auf-dem-weg-zur-magisterarbeit-1&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;meiner Magisterarbeit&lt;/a&gt;. Die Thesen gefallen mir in ihrer Ausrichtung an den Polen gut, aber das Spannende wird natürlich sein, gerade den Übergang dazwischen und seine Dynamik zu beschreiben. Und: Den ersten Perspektive von These (1) würde ich selbst nicht so negativ beschreiben. Aus einer funktionalen Perspektive, die ich auf gesamtgesellschaftliche Kommunikation bezieht, ist Fragmentierung natürlich ein Problem - aber die beschriebenen Kommunikationsräume (private Blogs etc.) verstehen sich ja meist gar nicht als Äquivalente (schon gar nicht als funktionale Ä.)  zu Massenmedien (siehe z.B. Jan Schmidts &lt;a href=&quot;http://www.roell.net/weblog/archiv/2005/03/23/weblogs_und_wikis_als_wissensmanagementwerkzeuge_gemeinsamkeiten_unterschiede_einsatzmoeglichkeiten_mein_vortrag_an_der_tu_muenchen.shtml#6488&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Kommentar zu Weblogs und Qualtität&lt;/a&gt;). 

Wie werden Deine Fallstudien aussehen? Beschreibst Du die Mechanismen der Sites , machst eine Typologie oder nimmst Dir ein Thema und beobachtest es (wäre dann ja sehr nah an &lt;a href=&quot;http://katzenbach.info/blog/2007/magisterarbeit-3-themenkarrieren&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;meiner Arbeit&lt;/a&gt;.

Viel Spaß und Erfolg jedenfalls!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das gefällt mir sehr gut. Und passt ja auch wirklich gut zu <a href="http://katzenbach.info/blog/2006/auf-dem-weg-zur-magisterarbeit-1" rel="nofollow">meiner Magisterarbeit</a>. Die Thesen gefallen mir in ihrer Ausrichtung an den Polen gut, aber das Spannende wird natürlich sein, gerade den Übergang dazwischen und seine Dynamik zu beschreiben. Und: Den ersten Perspektive von These (1) würde ich selbst nicht so negativ beschreiben. Aus einer funktionalen Perspektive, die ich auf gesamtgesellschaftliche Kommunikation bezieht, ist Fragmentierung natürlich ein Problem &#8211; aber die beschriebenen Kommunikationsräume (private Blogs etc.) verstehen sich ja meist gar nicht als Äquivalente (schon gar nicht als funktionale Ä.)  zu Massenmedien (siehe z.B. Jan Schmidts <a href="http://www.roell.net/weblog/archiv/2005/03/23/weblogs_und_wikis_als_wissensmanagementwerkzeuge_gemeinsamkeiten_unterschiede_einsatzmoeglichkeiten_mein_vortrag_an_der_tu_muenchen.shtml#6488" rel="nofollow">Kommentar zu Weblogs und Qualtität</a>). </p>
<p>Wie werden Deine Fallstudien aussehen? Beschreibst Du die Mechanismen der Sites , machst eine Typologie oder nimmst Dir ein Thema und beobachtest es (wäre dann ja sehr nah an <a href="http://katzenbach.info/blog/2007/magisterarbeit-3-themenkarrieren" rel="nofollow">meiner Arbeit</a>.</p>
<p>Viel Spaß und Erfolg jedenfalls!</p>
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